Durch eine manuelle Drehbewegung verändert sich das abgegebene Farbspektrum von warm zu kühl, von fokussiert zu diffus.
Eine berührungslose Gestensteuerung ermöglicht das Ein- und Ausschalten sowie stufenlose Dimmen des Lichts, ganz ohne Tasten, Sprachbefehle oder Geräusche.
Interlude bietet ein sinnliches, immersives Lichterlebnis für Wohnräume, Galerien oder museale Kontexte.
Die Platten lassen sich durch einen sanften Druck wechseln und erzeugen so einen haptischen Moment, der zur Interaktion einlädt.
AUSSTELLUNG
Foto: Franka Porsch
PACKAGING
In unserem Bachelorprojekt verbinde ich meine Perspektive aus dem Produktdesign mit der von Luca Samland aus dem Kommunikationsdesign, um gemeinsam ein experimentelles Lichtobjekt mit eigenständiger Markenidentität zu entwickeln. Inspiriert von der Form eines Plattenspielers haben wir mit Interlude ein Interface für Licht geschaffen, das physikalische Phänomene wie Polarisation und Doppelbrechung durch bewusste, manuelle Interaktion erfahrbar macht. Das Produkt, das frei im Raum platziert werden kann, lädt dazu ein, Platten mit verschiedenen optischen Effekten zu drehen, auszutauschen oder die eigene Perspektive zum Objekt zu wechseln. So verändern sich Atmosphäre, Farbigkeit und Wahrnehmung, und die Person wird selbst aktiv zum Gestalter des Lichts.
Behind the Scenes